Rund um die ehemalige Abendrealschule an der Adlerstraße

Neue Außenanlagen an der Adlerstraße in Dortmund

– heute ein denkmalgeschütztes architektonisches Highlight – hat sich in den vergangenen Monaten vieles verändert. Im Zuge der Umnutzung des Gebäudes haben wir die gesamte Außenanlage neu konzipiert und gemeinsam mit dem Denkmalschutz sowie dem Bauherrn, dem Spar- und Bauverein eG Dortmund, in ein modernes und zugleich denkmalgerechtes Erscheinungsbild überführt.


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Neue Wegeführungen, barrierearme Zugänge, einladende Aufenthaltsbereiche sowie ein grünes, robustes Pflanzkonzept verbinden historischen Charme mit einer zeitgemäßen Freiraumgestaltung. Strukturreiche Staudenflächen, widerstandsfähige Gehölze und klar gegliederte Freiräume schaffen ein harmonisches Gesamtbild, das sowohl funktional als auch gestalterisch überzeugt.

Freiraum für ein neues Wohnkonzept

Auf dem Gelände entstanden 22 neue Wohneinheiten – und die Außenanlagen übernehmen dabei eine zentrale Rolle: Sie bilden die Verbindung zwischen Tradition und modernem Wohnkomfort und bieten den künftigen Bewohner:innen hochwertige Freiflächen zum Ankommen, Begegnen und Entspannen.

Mit einer funktionalen Erschließung, gut nutzbaren Aufenthaltszonen und einer pflegeleichten, ökologisch wertvollen Bepflanzung fügt sich das gesamte Areal nicht nur selbstverständlich in das Quartier ein, sondern wertet das Umfeld nachhaltig auf.

Technische Herausforderungen & Lösungen

Im Zuge der Neugestaltung wurden sämtliche Entwässerungsanlagen komplett erneuert. Die alten Leitungen wurden stillgelegt und ein neues, getrenntes Entwässerungssystem errichtet. Auf engstem Raum entstand eine leistungsfähige Retentionsanlage aus Kammerelementen, die als Sedimentationstunnel fungieren und ein Speichervolumen von ca. 110 m³ bereitstellen. Das gesamte Regenwasser – sowohl von den Dach- als auch den befestigten Flächen – wird hier gesammelt, gereinigt, gedrosselt und kontrolliert in das öffentliche Kanalnetz abgeführt.

Eine besondere Herausforderung stellte der stark mit Bauschutt durchsetzte vorhandene Boden dar. Der Aushub für Gräben und Leitungsarbeiten erforderte daher einen deutlich erhöhten Aufwand und präzise bautechnische Maßnahmen.

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