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Trauerhalle in Marl




Für den Neubau der Trauerhalle am Kommunalfriedhof in Marl wurden umfassende Maßnahmen im Bereich der Entwässerungs-, Erd- und Landschaftsbauarbeiten sowie beim Bau der Trauerhalle umgesetzt. Ein zentrales Anliegen bei der Realisierung dieses Projekts war die nachhaltige Nutzung von Recyclingbaustoffen, die auf der gesamten Baustelle Anwendung fanden.

Besonders im Sinne der Nachhaltigkeit wurde das gesamte Altpflaster der Platzflächen aufbereitet und als Tragschicht wiederverwendet. Dieser Ansatz ermöglicht nicht nur die Ressourcenschonung, sondern reduziert auch die Auswirkungen im Zusammenhang mit der Entsorgung von Baumaterialien. Durch die Wiederverwendung des Recyclingschotters konnte eine ökologische Alternative zur herkömmlichen Bauweise geschaffen werden.


Ein weiterer Schwerpunkt auf ökologische Verträglichkeit lag in der Verwendung eines speziellen Klimasteins, der sich durch einen Verzicht auf Zement von bis zu 90% auszeichnet. Diese umweltfreundliche Materialwahl trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck des Bauprojekts zu reduzieren und fördert die Nutzung von ressourcenschonenden Baumaterialien.

Zusätzlich wurden zwei Rigolensysteme eingebaut, um eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung zu gewährleisten. Diese Systeme dienen dazu, das gesamte Niederschlagswasser aufzufangen, zwischenzuspeichern und kontrolliert versickern zu lassen. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen entlastet es das Kanalnetz, indem es dazu beiträgt, Überlastungen während Starkregenereignissen zu vermeiden. Zum anderen erfolgt eine gezielte Rückführung des Regenwassers in das örtliche Grundwasser, was zur nachhaltigen Bewahrung und Regeneration des Grundwassers beiträgt.

Insgesamt spiegeln die umgesetzten Maßnahmen eine ressourcenschonende Baustoffnutzung wieder und bilden einen Ansatz für nachhaltiges Bauen.





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